Was auf Erden sprießt und sprosst

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Meditationen und Betrachtungen zu Pflanzendarstellungen in der Elisabethkirche Über viele... mehr
Produktinformationen "Was auf Erden sprießt und sprosst"

Meditationen und Betrachtungen zu Pflanzendarstellungen in der Elisabethkirche

Über viele Jahre hin hat der Kirchenvorstand der Elisabethkirche jährlich ein kleines 18 seitiges Heft mit Bildern aus der Elisabethkirche und Betrachtungen und Meditationen dazu herausgegeben. Dieses Heft diente in dem Erscheinungsjahr bei Geburtstagsbesuchen als kleines Präsent, das für Viele Sammlerwert bekam. Nach dem Verteiljahr kamen die Hefte dann jeweils in den freien Verkauf in der Elisabethkirche. Hier bieten wir h einige der gelungensten "Gebetshefte" zum eigenen Meditieren oder Weitergeben an. Sie eigenen sich zum Betrachten, Beten und stille Werden.

Das Heft: Was auf Erden sprießt und sprosstt" von 2015 betrachtet die Pflanzendarstellungen, die sich an den verschiedensten Stellen in der Elisabethkirche in großer Zahl entdecken lassen.  In der Einführung schreibt Frau Dr. Barbara Rumpf: 

„Es sprießt und sprosst ...“

in der Elisabethkirche. In der Bibel steht, dass Gott bereits am dritten Schöpfungstag das Gras, die Kräuter und Bäume schuf (1. Mose 1,11). Alle drei Unterteilungen der Pflanzenwelt sind bis heute im Groben noch gültig und begegnen uns vielfältig und üppig in dieser Kirche aus der Frühgotik. 

So sehen wir das „Gras“ als Weizen in einem der Glasfenster im Ostchor und Pflanzendarstellungen, Heilkräuter meist in Blattform, als Bauornamente im Bogenfeld über West- oder Südportal, dort als Lebensbaum. An den Kapitellen unterhalb der Maßfenster und an den Säulen oder Schlusssteinen im Gewölbe sind sie zu finden. Es gibt Laubmasken am Bogen über dem Lettner, ebenso Pflanzen auf den Gräbern im Landgrafenchor und den Grabplatten. Wahrzunehmen sind sie auf den Tafelbildern und Fresken und vor allem reichhaltig am Mausoleum der Heiligen Elisabeth. In der Romanik galten Pflanzen vielfach als Werkzeuge zur Abwehr von Dämonen und anderem Teufelszeug. Büschel des Beifußes, frisch geschnitten über die Haustür gehängt, sollten den bösen Geistern den Weg versperren. Die Zaunrübe half angeblich gegen Blitz und Donner. 

Erst zur Bauzeit der Elisabethkirche geriet die Natur mehr in den Blickpunkt des Menschen. Im 11./12. Jahrhundert beobachteten und meditierten Hildegard von Bingen und Albertus Magnus über Pflanzen nicht nur als Geschöpfe Gottes, sondern über deren Wirkung auf den Menschen, dessen Körper und dessen Krankheiten. Sie entdeckten die Heilwirkung der Wurzeln, Blätter und Blüten vieler auch am Mausoleum eingemeißelter Pflanzen. Der gewöhnliche Beifuß wird nun als Gewürz und Wurmmittel verwendet. Die Zaunrübe führt drastisch ab. Symbolkraft erhielten schon seit der Frühzeit des Christentums die Kulturpflanzen wie die Rose als Marienpflanze, die Erdbeeren als Blutstropfen Christi oder der Saft des Weins als Blut des Herrn beim Abendmahl. Aus der Antike übernommen wurde der Akanthus, eine im Orient heimische Distelart, die innen und außen an den Kapitellen zu finden ist. 

Einige Pflanzendarstellungen können Sie in diesem Heft entdecken.

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